Wie investiert man in Start-ups?

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In Start-ups zu investieren ist keine Neuheit. Dennoch ist es so, dass diese Geldanlage in der Vergangenheit vor allem Großinvestoren und institutionellen Anlegern vorbehalten war. Im Allgemeinen gibt es drei Wege, um in Start-ups zu investieren: direkt in Start-ups (sogenannte Angel Investments), via Venture-Capital Fonds und via Crowdinvesting Plattformen. Alle drei haben ihre Eigenheiten, Unterschiede, Vor- und Nachteile.

Venture Capital Fonds

Venture-Capital-Fonds, Venture-Capital-Gesellschaften (VCG) oder Wagnisfinanzierungsgesellschaften sind einige der traditionellen Möglichkeiten, in Start-ups zu investieren, die es schon seit langem gibt. In diesem Fall handelt es sich um sogenannte Private-Equity-Fonds, die sich auf Start-ups spezialisiert haben. Die Aufgabe dieses Fonds ist es Beteiligungen an Start-ups zu erwerben und diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder verkaufen. Diese unterliegen damit auch hohe Restriktionen in Deutschland.

Investoren in Risikokapitalfonds profitieren von der Erfahrung eines Fondsmanagers, der in ihrem Namen Investitionen in potenzielle Unternehmen tätigt. Gleichzeitig wird die Investition automatisch gestreut. Diese Dienstleistung ist jedoch mit Kosten verbunden, die recht hoch sein können. Es handelt sich um eine äußerst kostspielige (2% p.a und 20% Carry-fee) Anlageform. Außerdem sind die erforderlichen Mindestanlagebeträge (mind. EUR 100 Tsd.) wesentlich höher als bei anderen Arten von Finanzanlagen.

Business Angel Netzwerke

Business Angels (auch bekannt als „Privatinvestoren“) agieren wie Investoren für Unternehmen in der Anfangsphase, die Schwierigkeiten haben, das benötigte Kapital von Risikokapitalfonds zu beschaffen, die in der Regel erst in späteren Phasen investieren.

Vermögende Privatinvestoren können über Business-Angel-Netzwerke Kontakte zu Start-ups knüpfen. Start-ups stellen ihre Ideen vor, knüpfen Kontakte zu den Investoren, und werben bei regelmäßigen Treffen um Risikokapital.

Aber nicht jeder Investor ist in der Lage, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen oder Zugang zu einem solchen Netzwerk zu haben. Da häufig große Summen an Beteiligungskapital zur Verfügung gestellt werden, ist ein gewisses Maß an Vermögenswerten erforderlich sowie ein solides Verständnis der Unternehmensführung, der Unternehmensbewertung und der rechtlichen Aspekte einer Investition in ein Unternehmen.

Crowd-investing in Start-ups

Crowd-investing hingegen ermöglicht es Kleinanlegern, in Unternehmen zu investieren, da nur kleine Geldbeträge investiert werden können. Dies ist auch eine relativ neue Methode für Start-ups um Kapital zu erwerben.

Auf Online-Plattformen stellen sich Startups anhand von Videos, Business- und Finanzplänen vor, um Kapital einzuwerben. Demgegenüber steht eine große Anzahl von Investoren, die ab 250 € Mindestanlagevolumen pro Person gemeinsam in die Startups investieren können. So kommen große Investitionssummen zusammen, selbst wenn die einzelnen Investoren bloß kleine Anlagebeträge investieren.

Wie macht es primeCROWD?

Wir versuchen unseren Investoren und Startups eine Kombination aus Venture Capital und Crowdinvesting zu bieten. Bei der Auswahl der Startups agieren wir deshalb ähnlich wie ein Venture Capital Fonds. Das bedeutet das nur circa 1% aller Startups mit denen wir in Kontakt sind den Investor:innen auf unserer Plattform vorgestellt werden.

Im Vergleich zu vielen anderen Crowdinvesting Plattformen gibt es einige wichtige Faktoren, die für den Erfolg der finanzierten Startups erheblich sind. Eines dieser Faktoren ist das sogenannte Pooling der Investments.

Für den Erfolg in weiteren Finanzierungsrunden ist die Firmenstruktur (Captable) und ihre Akteure wesentlich. Venture Fonds, die die Start-ups in weiteren Runden mit Kapital ausstatten sollten, bevorzugen es mit wenigen, aber dafür professionellen Akteuren zu sprechen.

Durch unsere treuhändische Verwaltung anhand eines Special Purpose Vehicle (SPV) der Anteile einzelner Investoren, stellen wir diese schnelle und professionelle Kommunikation im Interesse der Investorengruppe sicher.

Werden die einzelnen kleinen Investments nicht gepoolt, was auf Crowdinvesting Plattformen oft der Fall ist, kann eine Stimme durch Ihr veto in zukünftigen Investitionsrunden oder sonstigen Abstimmungen Probleme verursachen.

Werden die einzelnen kleinen Investments nicht gepoolt, was auf Crowdinvesting Plattformen oft der Fall ist, kann eine Stimme durch Ihr veto in zukünftigen Investitionsrunden oder sonstigen Abstimmungen Probleme verursachen.

Fazit

Wie Sie sehen können, gibt es verschiedene Möglichkeiten, in Start-ups zu investieren. Welche davon am besten Ihre Bedürfnisse entspricht, können nur Sie entscheiden.

Mit primeCROWD steht Ihnen eine Crowdinvesting-Plattform zur Verfügung, die sich speziell an Investoren richtet, die ihr Portfolio mit neuen Investitionsmöglichkeiten diversifizieren wollen ohne die üblichen hohen Kosten und Zeitaufwand. Investieren Sie jetzt erfolgreich und professionell in Start-ups mit primeCROWD!

Wie investiert man in Start-ups?

Georg Weber

COO (Chief Operating Officer)

Georg leads the development of the investment platform in addition to overseeing the deal flow. In the Viennese startup ecosystem, he engages as a mentor and jury member.

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